Auftritt beim BAOBAB Fußballcup

Am Samstag 25.06.11 könnt Ihr uns um 15 Uhr auf der Bühne sehen mit dem Stück “Moussa Al Big in der DDR”

Wir freuen uns auf Euch

Baobab! 2011
(www.faso-initiative.de)

Fußballturnier und Deutsch-Afrikanisches Fest
25.-26. Juni 2011 ab 11 Uhr
Jubiläumssportplatz Neukölln
Bergiusstraße 22
Umsonst und draußen

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Auftritt beim Karneval der Kulturen

Am Samstag, 11.6.11, sind wir beim Kinderkarneval.

Ihr könnt uns im Umzug sehen, der geht um 13 h am Betanien, Mariannenplatz los.

Anschließend gibt es an unserem Stand im Görlitzer Park Leckereien aus der ganzen Welt und ihr könnt unsere Kinderhörspiele auf CD erwerben. Auch könnt ihr mit uns reden und erfahren was wir wo so alles machen.
Und um 17h30 präsentieren wir Euch das Mosambikanisch-Deutsche Kindermusikal ” Mousssa AlBig in der DDR” auf der Tanzbühne auch im Görlitzer Park.

Wir freuen uns auf Euch

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Das neue Stück, die Kritik und der Rassismus

Liebe Eltern, liebe Freunde

unser neues Stück war jetzt bereits zweimal auf der Bühne und wir haben erste Kritiken bekommen. Die meisten davon sehr positiv, die Menschen freuen sich dass wir über kritische Themen in so schöner Weise reden. Doch es gibt natürlich auch negative Kritik, und über die möchte ich heute sprechen.
Wir sind nicht einfach nur Unterhaltungstheater, wir vermitteln geschichtliche Fakten, sprechen politische Themen an und klären über soziale Missstände auf, und das alles so, dass es Spass macht und die Kinder und Jugendlichen fast nicht mitkriegen, dass sie eigentlich gerade Geschichtsunterricht haben.
Unser Stück ist dieses Jahr sehr direkt und unverblümt, spätestens bei der Szene “Mobbing auf dem Schulhof” lacht niemand mehr im Publikum und entsetzte ooohs und aaas sind zu hören, ja spätestens bei dieser Szene gehen die ersten Zuschauer weg, damit ihre Kinder damit nicht konfrontiert werden. Manche bleiben aber, trotz Unbehagen, bis zum Schluss und suchen den Dialog mit uns. Von Ihnen kommen dann Sätze wie: Das Stück ist nicht kindgerecht– oder- es ist zu hart, es schockiert etc. Bitte weisst diese Menschen nicht ab, es ist gerade dieser Dialog, den wir brauchen um dem Rassismus entgegenzuwirken.  Weisst sie viel mehr daraufhin, dass diese Szenen, plus ein paar Prügeleien, Alltag unserer Kinder sind, weisst sie daraufhin, dass die Kinder diese Texte selbst geschrieben haben und sie von uns bereits zensiert wurden, aber so, dass wir trotz Zensur ganz klar darstellen, was unsere Kinder bereits in der Grundschule mehrfach erlebt haben.
Unser Stück spielt vor ungefähr 10-15 Jahren, und da war Blütezeit des Faschismusses im ehemaligen Osten. Rassismus wird oft nicht offen ausgetragen und es ist schwer sich gegen etwas zu wehren, dass es ja eigentlich “nicht gibt”. Und genau das lernen unsere Kinder auf der Bühne. Anstatt Mülleimer zu zertreten lernen sie ganz offen zu sagen und zu zeigen, durch Musik und Tanz, was nicht in Ordnung ist, und sie lernen durch den Applaus und die Anerkennung, dass es gut ist, diese Dinge auszusprechen.

Bis bald Eure Sonja

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Auf ins Museum

Am 26.5.11 fällt die Probe aus, — man kann ja nicht immer nur proben!!!! Dafür gehen wir ins Museum, und dieses Museum ist nicht laaaaaaangweilig voller Glaskästen mit kaputten Sachen drin , nene, da hängen Autos an der Wand, es gibt Gucklöcher hinter denen Filme laufen, wir gehen in einen echten Bunker, es gibt eine Ministadt und Geräusche überall dass man sich manchmal richtig erschreckt!!!!!

Es heisst die Story of Berlin und wir sind alle eingeladene Gäste!!!

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Die nächsten Auftritte

26.06.2011, Auftritt beim BaoBab Footballcup, Berlin Neukölln

11.06.2011, Umzug Kinderkarneval und Stand beim Kinderkarneval

04.06.2011, Auftritt, Zelten und Ausflug zum See, bei schönem Wetter, Wagenburg Karow

21.05.2011, 15h,  Auftritt beim Weltfest, Boxhagener Platz, Berlin Friedrichshain

15.05.2011, 15h, Premiere vor Freunden und Familie, Afrika Yetu, Prenzlauer Berg

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Moussa AlBig in der DDR, live im Afrika Yetu

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Ihr könnt uns noch buchen

New Generation, eine Gruppe von 15 afro- europäischen Kinder, präsentiert das selbsterfunden Musical:

Moussa AlBig in der DDR

Moussa und AlBig, zwei Jungs aus Mosambik, kommen zur Ausbildung in die DDR.

Dort verliebt sich Moussa in das Pioneermädchen Jaqueline,– doch nach einem Jahr fällt plötzlich die Mauer und die Jungs müssen zurück nach Mosambik. Zurück bleibt Jaqueline und sie ist schwanger……

Einen Teil der diesjährigen Einnahmen spenden wir Thomas, dessen Geschichte wir hier erzählen und der damit sein Ticket nach Mosambik bezahlen möchte, um seinen Vater dort kennenzulernen.

Erzählt wird die Geschichte in Deutsch, mit Dialogen und Liedern in Portugiesisch und Changana.

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Para N. Kiala, unser Schauspiellehrer

Para wird zu unseren Proben kommen und uns ein paar Schauspiel Tricks und Übungen zeigen.

Para N. Kiala am 7.12.1972 in Kinshasa/Demokratische Republik Kongo geboren und wuchs auch dort auf. 1990 absolvierte er das Abitur, und besuchte dann die Hochschule INA (Institut National des Arts) für Kunst und Kultur (Schauspielkurs), Von 1991 bis 1996 arbeitete er beim Afadra (Association des faiseurs d’art dramatique). Da die wirtschaftliche und politische Lage im damaligen Zaire mehr als angespannt war, kam er mit 24 Jahren nach Berlin. 2002 wurde er von Peter Atanassow entdeckt, seine erste Rolle in Berlin war im Stück “Publikumsbeschimpfung” von Peter Handke. Seither arbeitet er für das Theater Aufbruch und wirkte bei Stücke wie z.B. “Räubergötz” , “Die Atriden”, “Spartacus”, ” Wolokolamsker Chausseee- Hannibal” und “Penthesilea” mit.
Diese und andere Stücke wurden als Gast in verschiedenen anderen Theatern aufgeführt, u.a. Schaubühne (“Berlin Alexanderplatz” von Alfred Döblin) und Theater 89 (“Lupenrein”, Rafael Kohn).

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Deutschland und Gambia treffen sich in einem Lied

 

The Brook Cappuccino feat Sonjah
Brighter than the moonlight
BABY TILDAZ RIDDIM
Lyrix Cappuccino, Mix So

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Hilfe bei der Suche nach dem Vater aus Mosambik

Insgesamt 20.141 Mosambikaner kamen in die DDR um dort zu arbeiten, doch nach dem Fall der Mauer 1989 und dem Kollaps des sozialistischen Wirtschaftssystems wurden sie nicht mehr gebraucht: Am 28. Mai 1990 änderten die DDR und Mosambik das Entsende-Abkommen und in den Folgemonaten kehrten fast alle Mosambikaner in ihre Heimat zurück.

Um zu verstehen, warum diese Beziehungen nicht funktionieren konnten, folgendes Hintergrundwissen:

“Kontakt von DDR-Bürgern zu Ausländern war unerwünscht und wurde unterbunden”, sagt Almuth Berger, in der DDR wichtigste Figur in der kirchlichen Ausländerarbeit und heute Ausländerbeauftragte in Brandenburg.

Selbst verheiratete Paare hatten keinen Anspruch auf gemeinsame Unterkunft. Besonders scharfe Kritik durch die ostdeutschen Kirchen fanden die harten Regelungen bei Schwangerschaften: Mosambikanerinnen wurden schlicht vor die Wahl gestellt – Abtreibung oder Abschiebung. Nachzug von Familien oder das Heranwachsen einer zweiten Ausländergeneration war in der DDR ausdrücklich nicht vorgesehen.

Dennoch gibt es viele Kinder aus dieser Zeit, die auf den Vater verzichten mussten, und meist ausgegrenzt, in Ostdeutschland aufwuchsen.

Wer ein solches Kind ist (oder wer solche Menschen in seinem Freundeskreis hat) und seinen Vater finden möchte, wendet Euch an uns. Schreibt an info@new-generation-berlin.de,  wir wollen versuchen Euch zu helfen. Es gibt keine Garantie auf Erfolg– aber bei einem jungen Mann haben wir es geschafft, die Chancen stehen also nicht schlecht.

Quelle:  Mosambiks enttäuschte Rückkehrer

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