Es war super, die Kinder waren richtig gut!!!!!
Seht selbst ![]()
Es war super, die Kinder waren richtig gut!!!!!
Seht selbst ![]()
Wir spielen “Otieno auf Safari kubwa”
Am 19.05.13, 12:15 Karneval der Kulturen, Farafinabühne, Blücherplatz
U1 Hallesches Tor
Am 25.05.13, 11 Uhr, Ke Na Ko, Afrikafestival, Alexanderplatz, Berlin
Wir freuen uns auf Euch
Rassistischer Angriff mit Messer auf Kamerunischen Verein,
zwei Verletzte, ca 10 traumatisierte Kinder zwischen 4 und 10 Jahren
Polizei lässt den Täter frei
Am Samstag, den 4.5.2013 trafen sich nachmittags die Mitglieder des interkulturelen, kamerunischen Sportvereins Schiller e.V. in ihrem Treffpunkt in der Kameruner Str. 6.
Die Kinder spielten unter Aufsicht von drei Vätern auf dem Gehweg, als gegen 16 Uhr ein junger weißer Mann auf dem Fahrrad sehr schnell den Gehweg entlang gefahren kam. Er wich einem 8 jährigen Jungen aus und fuhr in voller Fahrt gegen einen Stromkasten. Er stürzte, stand schnell wieder auf und schrie den Jungen an. Einer der aufsichtspflichtigen Väter ging zu dem Mann und verbat ihm, den Jungen anzuschreien, er wies ihn auch daraufhin, dass er auf dem Gehsteig gefahren sei, und mit einer unzumutbaren Geschwindigkeit. Der Mann schrie den Vater an: “Scheiss Neger, ich mache Euch fertig” Es entstand ein Handgemenge, wobei der Mann von dem Vater fortgestoßen wurde und auf den Boden fiel. Wutentbrannt stand er wieder auf, nahm das Handi aus seiner Hosentasche und rief die Polizei mit den Worten:”Der Scheiss Neger hat mich angefasst, ich steche ihn jetzt ab”. Dann ging er zu seiner Tasche und holte ein schwarzes Messer aus der Tasche. Er stürzte sich auf den ersten Menschen der vor ihm stand, dieser konnte ausweichen. Die Kinder schrien und weinten, eins rannten in den Laden und rief seinen Vater, den Onkel des 8 jährigen Jungen.
Währenddessen lief der Mann mit dem Messer hinter den afrikanischen Vätern, die die Aufsicht über die Kinder hatten, her um sie zu erstechen, als der Onkel des 8 Jährigen zur Tür hinaus kam. Der Mann mit dem Messer erwischte ihn am Arm und fügte ihm eine Schnittwunde hinzu die sehr schnell und stark blutete. Als die übrigen Männer im Laden das Blut sahen, strömten sie hinaus um dem Mann das Messer abzunehmen. Ein weiterer Vater versuchte dem Mann das Messer zu entreissen, seine Handinnenfläche wurde dabei aufgeschnitten. Der Mann mit dem Messer schrie jedesmal, wenn er eines seiner Ziele verfehlte, rassistische Beleidigungen und stach auf die parkenden Autos ein.
Schließlich konnten die Männer ihn umstellen und ihm das Messer aus der Hand schlagen. Der Mann lag auf dem Boden und stellte sich tod als die Polizei mit ca 5 Polizeiwagen und zwei Krankenwagen eintraf. “Wer hat den Mann verletzt?” fragten die Beamtinnen. Die aufgewühlten Afrikaner wurden dabei in ersten Moment als Täter dargestellt. Bis sich deutsche Zeugen meldeten, die alles gesehen hatten und erklären konnten, dass der Mann am Boden die Afrikaner erstechen wollte.
Anschliessend wurde der Onkel und der an der Hand verletzte Mann zum Krankenwagen geschickt, dort wurden sie bandagiert. die Polizei nahm die Personalien und Zeugenaussagen des Deutschen, sowie die von 4 kamerunischen Vätern, auf. Die Kinder waren komplett traumarisiert, jedoch durften sie nicht im Krankenwagen mit ihrem Vater mitfahren. Sie sollen doch solange bei einem der Freunde bleiben, schlugen die Ärzte vor. Dies war unzumutbar für die unter Schock stehenden Kinder und da die Ambulanzaerzte sich weigerten, den Verletzten und seine Kinder mitzunehmen, so liess sich der Onkel des 8 jährigen Jungen und Vater zweier anwesender Kinder im Alter von 4 und 9 Jahren von einem Freund ins Krankenhaus fahren.
Als die Polizei alle Zeugenaussagen protokolliert hatten, fuhren sie ohne ein Wort über den weiteren Verlauf oder einen evtl. Ansprechpartner für die Opfer, davon.
6 Stunden später wurde der Täter wieder freien Fußes in der Kameruner Str. gesehen.
Sonja Prinz, Global New Generation e.V.
Hier der Link zur Pressemitteilung der Polizei: http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/384335/index.html
Der junge deutsche Fotograf und Dachdecker Ben Lützig hat sich am 08. Juli 2012 zu Fuß auf den Weg von Gerolstein (Deutschland) nach Tarifa (Spanien) gemacht, um Spenden für die GNG Senegal zu sammeln und das Dorf Kounoune zu unterstützen. Bei seiner insgesamt viereinhalb monatigen „Wanderung für Menschen“ traf Ben Lützig immer wieder auf sehr nette und hilfsbereite Menschen, die sein Vorhaben unterstützten. Einfache Menschen haben insgesamt 830€ für das Dorf Kounoune gespendet.
In den Grundsätzen der Global New Generation sind Nachhaltigkeit und Selbstverantwortung fest verankert. Die Geschichte hat uns gelehrt, dass durch die simple Übergabe von Spenden nur Abhängigkeiten geschaffen werden. Diese Art von Abhängigkeit ist keine Basis für nachhaltige Projekte und sie schafft keine gleichberechtigten Partnerschaften in der entwicklungspolitischen Zusammenarbeit.
Aus diesem Grund hat die GNG Senegal ein nachhaltiges Selbsthilfeprojekt kreiert, mit dem die Unterstützung des Krankenhauses und der Schule längerfristig gewährleistet ist und gleichzeitig neue Arbeitsplätze für junge Menschen geschaffen werden.

Da Kounoune in einer Region liegt, in der die meisten Menschen in der Landwirtschaft tätig sind, hat sich die GNG Senegal für ein Hühnerprojekt entschieden. Es werden zunächst junge Hühner gekauft und 45 Tage lang aufgezogen, danach wird ein Teil der Tiere verkauft und die anderen Tiere bleiben in der Obhut der GNG Senegal und es werden wieder neue Hühner gezüchtet. Der Gewinnüberschuss vom Verkauf der Tiere wird anschließend wie bereits oben erläutert investiert, um das Krankenhaus und die Schule zu unterstützen.
Gestern haben sich die Mitglieder der New Generation Berlin während der Mitgliederversammlung einstimmig für das Projekt entschlossen.
Aus unserem Kindermusical entstehen gerade ein Film und ein Buch— wir machen das alles selbst und mit viel Liebe und vielen Nerven, das klappt nämlich meistens nicht direkt so, wie wir uns das vorstellen
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Das ist Lisa, hier zeichnet sie den Plan für den Trickfilm “die Überfahrt des Flüchtlingsboot, gejagt von Frontshreck der Piratenpolizei”. Natürlich mit Donner und Blitz!!!
Dann hat sie die Wellen aus blauem Stoff ausgeschnitten und gebügelt:
Ihre Assistentin und Mutter Tina klebte anschließend den Stoff ganz vorsichtig auf Pappe damit die Wellen hart und bewegt werden können. Auf diese Art haben sie vier Wellen hergestellt.
Ein alter Lampenschirm wurde mit viel Phatasie und nochmehr Klebstoff in ein fliegendes Flüchtlingsboot verwandelt. Die Piratenpolizei war da etwas leichter herzustellen, dafür wurde nur Papier und Stifte benötigt. An die Wand haben sie einen schwarzen Stoff als Hintergrund getackert. Das sah dann so aus:
Soweit sogut, aber wie soll das ein Film werden???? Nun das erste Problem war das Licht, das fiel nur nachmittags um 15 Uhr genau an diese Stelle in einem so schönen Winkel, der das alles einfach nur perfekt aussehen liess. Das zweite Problem war die benötigte Mannschaft, Lisa brauchte nun vier AssistentInnen: vier Leute um die Wellen hin und her zu bewegen, einer der die Schnur vom Flüchtlingsboot führte und der andere für die Piratenpolizei. Ausserdem eine Kamerafrau/mann. Lisa hat also nach drei Tagen Anlauf -am ersten Tag konnten zwei der AssistentInnen nicht, am zweiten Tag war es sehr bewölkt, also zu dunkel und am dritten Tag waren alle da und das Licht viel genau richtig- alle versammelt und den Film in den Kasten gebracht. UFF !!! Eine kleine Idee davon hier:
KE NA KO – Es ist an der Zeit
….. es ist an der Zeit, denn 6 Wochen vor Beginn des Festivals steht unser Programm fest. Zahlreiche ReferentInnen und bekannte KünstlerInnen stehen in den Startlöchern, um Sie mit einem interessanten, vielseitigen, bildungspolitischen und kulturellen Programm zu begeistern.
Zu den Referierenden gehören die Schriftsteller Patrice Nganang, Prince Asfa-Wossen Asserate und Luc Delge, der Berliner Professor Micheal Hartmann, die Politikerin Sylvie Nantcha, der Unternehmer und Berater Dr. Tumenta F. Kennedy oder auch afrikanische BotschafterInnen in Berlin. Das zu Wort kommen der AfrikanerInnen selbst steht hierbei im Mittelpunkt. Außerdem wird der bildungspolitische Teil des Programms durch Lesungen, Theater- und Filmvorführungen, Ausstellungen oder Quizspiele abgedeckt. Hinzu kommen die Infostände verschiedener Vereine, die das Programm vervollständigen.
Das Festival wird dieses Jahr von der Stiftung Nord-Süd-Brücken, der Berliner Landesstelle für Entwicklungsarbeiten, Brot für die Welt – der Evangelische Entwicklungsdienst, dem Katholischen Fonds und Engagement Global aus Mitteln des BMZ gefördert.
Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Homepage unter www.kenako-festival.de/.
Mit freundlichen Grüßen
Das KeNaKo Team
Am 27.03.13 gegen 21h30 sind ca 8 PolizistInnen zu einer “Routinekontrolle” ins “One Africa” gekommen. Unser stellvetretende Geschäftsführer Mohamed Barry war gerade zuhause um zu duschen. Eine Vereinsmitglied, hatte den Betrieb kurzfristig in Vertretung übernommen, konnte aber keine genauen Angaben zum Betrieb selbst machen, da sie weder Angestellte war, noch Zugang zu den Unterlagen hatte. Sie rief sofort Herrn Barry an, der sich umgehend auf den Weg machte und nach ca 40 Minuten eintraf. Die Polizisten haben derweil angefangen, sämtliche Anwesende/Gäste nach ihren Ausweisen zu fragen, und diese zu überprüfen. Als der Geschäftsführer eintraf, sagte er ihnen er sei hier zuständig, er rief Frau Prinz, Vorstandsvorsitzende an, um eine bessere Kommunikation in die Wege zu leiten. Frau Prinz gab dem Polizisten zu verstehen, dass im Vereinslokal alles in Ordnung sei, dies bereits überprüft worden sei und brachte auch ihre Verwunderung über diese Kontrolle zum Ausdruck. Zeitgleich wollte die Polizei sofort seinen Ausweis von Herrn Barry sehen, er überreichte ihn, zusammen mit allen nötigen Anmeldungen des Betriebes innerhalb des Vereinslokales. Die Überprüfung der Gewerbeanmeldung wird normalerweise vom Ordnungsamt durchgeführt, nicht von der Polizei. Als die Polizisten sahen, dass alle Papiere koreckt waren, händigten sie Herrn Barry alle Ausweisdokumente der anwesenden Gäste aus, endschuldigten sich und wiesen daraufhin dass Herr Barry als stellvertretender Geschäftsführer immer anwesend sein müsste. Gegen 23 Uhr verliessen sie das Vereinslokal und wünschten weiterhin viel Spass. Die Gäste verliessen, sobald sie ihre Dokumente zurück hatten, ebenfalls das Vereinslokal und kamen auch nicht wieder. An diesem Abend blieb das Lokal leer.
Frau Prinz trat am nächsten Tag in Kontakt mit Herrn Basu von Reach Out und auch Herrn Stegemann. Diese haben sich mehrfach bei der Pressestelle der Polizei erkundigt, beim ersten Anruf wusste dort niemand von dem Vorfall. Nach dem zweiten Anruf wurde nur sehr schleierhaft zu verstehen gegeben, dass es sich hierbei wahrscheinlich um einen Verdacht auf Ordnungswiedrigkeit handle, oder aber auch auf Drogenmissbrauch in der nähe des Vereinslokales.
Wir glauben dass es sich hier um einen Eischüchterungsversuch handelt sowie ganz klar ein Vorwand, Menschen dunkler Hautfarbe zu überprüfen (racial profiling).
Nach den Ostertagen, werden wir weitere Schritte einleiten. Wir haben Rechte und die sollen auch von der Polizei respektiert werden!
Zur Zeit arbeiten wir ganz fleißig an Film und Buch zu unserem Kindermusical “Otieno auf Safari kubwa” und wir wollen erste Eindrücke mit Euch teilen.
Hier waren wir zum Drehen im Kindermuseum Labyrinth:
Hier im Studio:
Die Frauen von der Ausländerbehörde wurden ganz realistisch von Tina und Regina gespielt:
Und die beiden Verliebten, Otieno und Njeri, waren sehr verliebt <3 :
Wir waren auch in der Malwerkstatt, die hat in unserem Vereinslokal als Ferienhort stattgefunden:
Dort sind viele orginelle Gemälde zum Thema Otieno entstanden:
die von Sonja in die Grafiken für das Buch miteingearbeitet werden.
Tina filmt derweil mit ihrer Tochter über der Landkarte ausgestattet mit Magnet und kleiner Puppe den Weg von Otienos Reise und Regina sitzt mit ihrem Sohn und dessen Piratenboot an der Badewanne, sie filmen die stürmische Überfahrt.
Eins ist sicher, Buch und Film stecken voller Kreativität und Leidenschaft.